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BITTE NIKOLAUS

Liebe Pädagoginnen, liebe Pädagogen,

Gerne möchte ich Ihnen ein Projekt vorstellen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt.

In diesem Projekt geht es darum, Kindern das „Geben“ näherzubringen und ihnen soziale Großzügigkeit zu lehren. Es ist so wichtig für die persönliche Entwicklung diese positive Erfahrung des Gebens zu erfahren, denn nur wer gibt, bekommt auch etwas zurück.

Dieser Gedanke entstand aus folgendem Grund:

Vor nicht allzu langer Zeit sang ich mit meinen Kindern ein neues Nikolaus-Lied, in dem es um das Beschenken nicht so gut situierter Kinder geht. Als ich mit den beiden über den Inhalt dieses Liedes sprach, fiel mir auf, dass sie überhaupt nicht begreifen, was arm sein bedeutet. Sie wissen zwar, dass es Kinder gibt, die nichts zu essen haben, denen zu kalt ist, weil sie keine Schuhe und keine passende Kleidung haben, die in Zelten schlafen müssen, usw. und doch wissen sie nichts über das Arm sein, weil es außerhalb ihrer Vorstellungskraft scheint - nicht zuletzt deshalb, weil sie noch nie mit Armut in Kontakt waren.

Die Kinder waren sofort bereit, etwas herzuschenken, aber vor allem an den besten Freund, weil der sich dies schon lange wünscht…

Ich war sprachlos.

Meine Kinder, die eine wohlbehütete Kindheit haben, dennoch kindgerecht aufgeklärt sind, wissen, dass es nicht allen so gut geht wie uns, und trotzdem sprechen sie davon, dass ein Freund arm sei, weil er ein Spielzeug nicht hat, das er gerne hätte?

Das kann nicht sein.

Auch wenn wir unserem Nachwuchs die Bilder von den hungrigen, heimatlosen, halbtoten Kindern aus unseren Medien vorenthalten, weil diese zu erschütternd sind, wäre es doch sinnvoll, ein Projekt zu starten, das sie begreifen lässt, wie gut es ihnen geht, wie viel sie besitzen und wie wenig andere haben. Darum wäre es doch schön, wenn jedes Kind, so wie im Lied beschrieben, dem Hl. Nikolaus ein Geschenk für ein armes Kind mitgibt. Das Kind soll entscheiden, was es gerne hergibt.

Was passiert mit den gesammelten Geschenken?

Kennen Sie Privatpersonen, Organisationen, Unterkünfte in Ihrem Umfeld, die sich über die Geschenke freuen würden? Die eben nicht so viel haben? Würden Sie es vielleicht sogar gerne persönlich vorbeibringen? Oder Sie nutzen Möglichkeit, die Geschenke in einer sozialen Einrichtung abzugeben.

Weiterführender Gedanke:

Wie wäre es, wenn sich Firmen, Familien oder Persönlichkeiten aus den Gemeinden der mitmachenden Kindergärten/Volksschulen fänden, die das Projekt mitsponsern möchten? Zum Beispiel mit einem Beitrag pro mitmachendem Kind? Damit könnte dann eine bedürftige Familie in der Gemeinde finanziell unterstützt werden.

Mit dieser Aktion soll unseren Kindern bewusst gemacht werden, wie gut es ihnen geht und wie schön es sein kann, Gutes zu tun. Wir können nicht früh genug damit anfangen, unseren Kindern zu vermitteln, dass es auch für sie eine Möglichkeit gibt, anderen zu helfen! Zusätzlich stärken wir ihre soziale Kompetenz und fördern Ihre Empathie.

Lasst unsere Kinder begreifen, dass es diese Ungleichheit gibt und das Helfen schon im Kleinen beginnt. Sie werden sich sicher freuen, die Möglichkeit zu haben anderen eine Freude zu machen!

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Belinda Loukota

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